Verhalten Dolmetscher

Abbildungen aus Buch " Kaninchen" vom GU TierRatgeber Verlag
Abbildungen aus Buch " Kaninchen" vom GU TierRatgeber Verlag

Körpersprache:

Kaninchen verfügen über eine recht ausgeprägten Körpersprache.

 

^Männchen machen^:

So verschafft sich das Kaninchen eine besseren Überblick.

 

^Plötzliches Ducken^:

Das Tier dtückt sich dabei mit dem ganzen Körper flach und regungslos auf den Boden, die Ohren angelegt. Dieses "Tarnverhalten" gegenüber Feinden (Raubvögel) stammt vom Wildkaninchen und bedeutet immer Angst und Schreck.

 

^Sich ducken bei Begegnung^:

Das Tier zeigt so seine Unterwürfigkeit und will seinem Gegenüber damit beschwichtigen.

 

^Entspannt Hocken, Ohren angelegt^:

Das Kaninchen ruht.

 

^Bauchseitenlage,die Hinterläufe weggestreckt, Ohren aber aufgestellt^:

So erholt sich das Kaninchen im Schatten, wenn es heiß ist, oder nach schnellen Laufen.

Mit angelegten Ohren, da ist das Tier entspannt.

 

^Vorderkörper vorgestreckt,  Ohren aufgerichtet, dabei Hinterläufe aufgestellt^:

Angespannte Annäherung an etwas Neues oder Fremdes. Vorsichtig nähert sich das Kaninchen, schnüffelt, ist aber stets sprungbereit.

Ist das Schwänzchen dabei nach unten geklappt, herrscht Anspannung und Unsicherheit vor. Bei angelegtem Schwänzchen fühlt sich das Kaninchen schon etwas sicherer.

 

 

^Vorsicht geboten ist^:

bei einem kaninchen, das bei Annäherung die Ohren nach hinten legt und seinen Kopf angriffslustig vorstreckt. Im Gegensatz zum unterwürfigen Ducken sind hierbei die Hinterläufe stets aufgestellt, damit das Tier blitzschnell zum Angriff vorschnellen kann. Wer dieses Warnsignal mißachtet, kann schmerzhaft gebissen oder gekratzt werden.

Hinweis: Es gibt Kaninchen, die so ihren Stall oder Zimmerkäfig verteidigen, die ihren Pfleger sogar die Futterschüssel beim Hineinreichen aus der Hand schlagen. Hier hilft neben Gedult und ruhigen Zureden nur eines vor weiteren Beißattacken: Legen sie die flache Hand von oben über den Kopf des Tieres, es wird augenblicklich ruhig gestellt.

 

 

Wenn das Kaninchen nicht zutraulich wird

 

Bleibt das Kaninchen selbst nach Wochen der Eingewöhnungszeit scheu, kann sowohl eine genetische Vorbelastung vorliegen (angeborene Wildscheue) oder eine völlig falsche Behandlung im Umgang mit dem Tier die Ursache sein.

Hier einige Tipps, die helfen können:

  • Flüchtet das Tier stets in sein häuschen, muß es vorübergehend aus dem käfig genommen werden.
  • Stellen sie den Käfig höher, damit das Tier einen besseren Überblick hat.
  • Gewähren sie ihm vorerst keinen Auslauf im Zimmer, denn das Hinterherjagen beim Einfangen, verstört es noch mehr.
  • Bieten sie Leckerbissen durch die Käfiggitter an, dabei leise mit ihm reden und sich dem käfig langsam nähern.
  • Das Tier regelmäßig auf den Schoß nehmen und streicheln und viel zureden.

(Quelltext aus dem Buch: "Kaninchen" GU TierRatgeber)

 

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Zuletzt am 25.02.2018

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